Nachgefragt bei Ole Mlodzian, Maxi

Ole Mlodzian, Maxi

Das Credo „Mit Humor klappt alles besser“ begleitet Ole Mlodzian durchs Leben. Nach seiner Ausbildung zum Schauwerbegestalter besuchte er eine Fachoberschule für Grafik und Gestaltung – woraufhin aufregende Stationen bei H&M und der Männerzeitschrift „Men´s Health“ auf ihn warteten. Der 42-jährige ist mittlerweile als Moderedakteur des Modemagazins „Maxi“ tätig. Wir haben nachgefragt und spannendes erfahren.

Wie entscheiden Sie, welche Produkte in der Maxi veröffentlich werden?
Ich überlege als erstes welche Teile für eine bestimmte Geschichte oder Trend (Modeproduktion/ Freistellerseiten etc.) in Frage kommen. Wichtig ist eine gute Mischung an Marken, Labels und Verkaufspreisen. Und zum Teil ist es natürlich auch eine wirtschaftliche Entscheidung.

Uns woher wissen Sie, welchen Geschmack Ihre Lesern haben?
Ich kenne unsere Zielgruppe: das Alter, die Interessen, sowie das durchschnittliche Einkommen und arbeite dementsprechend.

Interessieren Sie sich auch für Veröffentlichungen in anderen Medien?
Wenn ich Modeproduktionen plane, dann lasse ich mich ab und zu durch internationale Publikumsmagazine der vergangenen Jahre inspirieren.

Lesen Sie die Fachpresse wie zum Beispiel die Textilwirtschaft um sich zu informieren?
Nein.

Was sollte ein PR-Verantwortlicher besser nicht tun, weil es störend ist?
Ein allzu penetrantes Auftreten, plumpe Vertraulichkeit oder der Versuch Druck auf mich auszuüben empfinde ich als Störung.

Und was hingegen ist ein guter Service? Der dann auch die Wahrscheinlichkeit eines Abdrucks erhöht?
Die Zusendung aktueller Presseunterlagen, News und Freistellerfotos, sowie ein professionelles Reagieren bei Nachfragen.

Was nutzen Sie für Ihre Arbeit am Intensivsten: a) Gedruckte Lookbooks und Pressemappen b) Emails mit Anhang c) Den Pressebereich auf Websites der Unternehmen?
Gedruckte Lookbooks und unser redaktionsinternes Archiv mit dem Bildmaterial der jeweiligen Saison. Das Archiv erstellen wir mit den Freistellerfotos die uns von den PR-Agenturen zugeschickt werden.

Nutzen Sie Social Media-Tools für Ihre Arbeit? Falls ja, welche wären das?
Nein! Ich bin ganz old school! Twitter & Co. sind für mich nicht wichtig.

Ist Ihnen im Laufe Ihrer Karriere eine Veränderung der Branche aufgefallen – in Bezug auf das Verhältnis von Medien zu Pressestellen?
Nein, nicht wirklich. Nach wie vor herrscht ein reger Austausch mit den PR-Agenturen. Mit der einen Agentur mehr, mit anderen weniger.

Wie wichtig schätzen Sie Ihr Medium Maxi für die Beziehung zu PR Agenturen ein?
Sehr hoch. Die „Maxi“ hat eine große Reichweite und eine Mode aufgeschlossene Leserschaft.

Wie wichtig ist eine persönliche Beziehung zu den PR-Verantwortlichen für Ihre Arbeit?
Ein persönlicher Umgang macht das arbeiten auf jeden Fall angenehmer.