Fotograf Sven Schrader: „In der Mode geht es um Emotionen“

Mode braucht Bilder und zwar möglichst unterschiedliche. Entsprechend wichtig sind spezialisierte Fotografen wie Sven Schrader. Im Gespräch erfahren wir, wie man Fotograf wird und er erklärt die Unterschiede zwischen Werbeaufträgen und redaktionellen Arbeiten. Außerdem verrät er, wie man Wasserfälle importiert.

Herr Schrader wie wird man vom Koch zu Deutschlands „most booked“ Fotografen?
Direkt nach der Schule hat man einfach noch andere Träume. Ich wollte damals in die gehobene Gastronomie gehen und war dort auch ein paar Jahre sehr glücklich. Aber irgendwann hatte ich einfach keinen Spaß mehr daran. Durch eine glückliche Fügung kam ich zur Fotografie. Ich habe dann in Berlin ein Fotodesignstudium angefangen, allerdings nie beendet und bin lieber Assistent bei einem Fotografen in Düsseldorf geworden. In dieser Branche interessieren niemanden die Noten auf deinem Zeugnis. Wichtig sind die Projekte die man realisiert hat.

Ihre Projekte scheinen Anklang zu finden. Sie werden regelmäßig mit Preisen für Ihre Arbeit ausgezeichnet. Was macht Ihre Bilder aus?
Meine Bilder entstehen ja meistens in Zusammenarbeit mit einer Werbeagentur. Diese entwickelt die Idee und ich setze sie um. Hier kommt es dann auf meine Bildsprache an, meinen Stil oder meinen Umgang mit Bildretusche. Wenn es beim Shooting regnet dann haben die Models eben nasse Haare. Letztendlich kommt es darauf an ob man als Fotograf die Idee der Agentur, so wie es gewünscht wird, realisieren kann. Da passt mal der eine, mal der andere besser.

Neben der Werbefotografie sind Sie auch für Modemagazine tätig. Was ist generell der größte Unterscheid zwischen werblicher und redaktioneller Fotografie?
In der Werbung arbeitet man natürlich sehr konzeptionell. Die Werbeagenturen schicken Scribbles mit ihrer Grundidee und diese wollen sie umgesetzt sehen. Also bleibt man als Fotograf ziemlich dicht an diesem vorgegeben Layout. Das wichtigste ist hier die Vorbereitung. Wo finde ich eine Location die genauso so aussieht, Genehmigungen und und und.
Für ein Modemagazin wird man vom Kunden gebucht und hat relativ viele Freiheiten. Es geht darum eine Emotion rüberzubringen. Natürlich kommt es vor das es schon eine Idee gibt, die zur Mode passt oder ein bestimmtes Set gebaut wird. Das hängt aber vom Budget ab.

Apropos Budget: Gestaltet sich eine Werbeshooting also wesentlich kostenintensiver als ein Modeshooting?
Das kann man pauschal nicht sagen. Eine Werbeshooting kann natürlich abhängig von der Anzahl der Motive und dem Ort schnell 100.000 Dollar kosten. Aber auch ein Shooting für Vogue oder ähnliche Hochglanzmagazine kann mit Set und ein paar bekannten Models bei 50.000 Dollar liegen.


Welche Unterschiede gibt es bezüglich des Timings? Bei solchen Summen sind Shootings doch Monate vorher bekannt oder?
Das sollte man denken aber in der Praxis sieht es ganz anders aus. Erst letzte Woche habe ich erst ein paar Tage vorher einen Auftrag bekommen. Eigentlich brauch man 2-3 Wochen Vorlaufzeit. Da war ich in heller Aufregung.
Es gibt aber auch Fälle da weiß man einen Monat vorher,was geplant ist. Das hält sich ungefähr die Waage. Unterschiede zwischen Redaktion und Werbung gibt es da keine.

Bevorzugen Sie eigentlich eine der beiden Disziplinen?
Persönlich mag ich Werbejobs fast lieber. Es gibt natürlich immer Solche und Solche. Und ich liebe coole, innovative Ideen und die Abwechslung. Es kann vorkommen, das man den Hintergrund in Argentinien fotografiert, einen Wasserfall in Kapstadt und das Model in Deutschland. Hinterher wird dann alles zusammen gebaut. Perfekt ist es nur dann, wenn es hinterher keinem auffällt!
In der Modefotografie mag ich persönlich das unvorhersehbare; manchmal passieren während eines Shootings Dinge, an die man vorher gar nicht dachte.und man ändert spontan das Konzept.

An welchen Projekten arbeiten Sie aktuell?
Ich habe gerade eine Kampagne für Gard Haarpflegeprodukte geschossen. Das war eigentlich ein Werbejob aber die Bilder könnten genauso in einem Modemagazin veröffentlicht werden. Nebenbei realisiere ich Filmprojekte, kleine Geschichten, die von der Bildsprache für Werbeagenturen interessant seien könnten und baue so mein Portfolio in Richtung Werbespot auf.

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Nachgefragt bei Miriam Müller, JOY.DE

Was ist der konkrete Unterschied zwischen einer Produktveröffentlichung in der Printausgabe der Joy und auf Joy.de?
Der gravierendste Unterschied ist, dass wir im Onlinebereich oft Produkte in Serien veröffentlichen, während in der Printausgabe auch gerne mal Einzelprodukte abgebildet werden. Bei uns ist es natürlich themenabhängig, wenn es zum Beispiel um das Thema Sonnenschutz geht, haben wir eine ganze Reihe an Produkten die wir publizieren.

 

Wie entscheiden Sie, welche Produkte Sie auf joy.de veröffentlichen?
Wie schon erwähnt haben wir einen Themenplan an dem wir uns orientieren und an den wir uns halten. Man erhält natürlich sehr viele Produktvorschläge von Agenturen, die wir sammeln und wenn sich ein Thema ergibt, veröffentlicht werden.

Und woher wissen Sie, was zu Ihren Userinnnen passt?
Die Joy-userin ist eher verspielt. Sie liebt süßes und mädchenhaftes. Das merkt man vor allem wenn wir etwas glitzerndes von Hello Kitty auf unserer Facebook Seite posten- da bekommen wir die stärkste Resonanz.

Orientieren Sie sich an Veröffentlichungen in anderen Internetportalen?
Natürlich schaut man sich bei der Themenfindung oder zur Trendrecherche die Seiten der Konkurrenz an und lässt sich inspirieren.

Lesen Sie die Fachpresse (Textilwirtschaft & co.) um sich zu informieren?
Wenig! Die Inhalte sind sehr Branchen spezifisch. Anders als in der Printausgabe sind wir bei joy.de nur zu zweit und sind nicht spezialisiert auf einen bestimmten Bereich. Wir machen von Mode über Beauty und Stars alles und haben leider zu wenig Zeit um tief gehend eine einzelne Disziplin zu recherchieren.

Was sollte ein PR-Verantwortlicher besser nicht tun, weil es Sie stört?
Ich persönlich finde es immer sehr störend, wenn man riesige Emails von Agenturen mit allen möglichen Produkten erhält, die man gar nicht angefragt hat.

Und was hingegen ist ein guter Service, der die Wahrscheinlichkeit eines Abdrucks erhöht?
Ich bevorzuge ein kurzes Telefonat, in dem gefragt wird, was wir bei unseren einzelnen Themen gebrauchen könnten. Es gibt natürlich Dinge wie Bademode oder Dessous, die immer gehen.

Was nutzen Sie für Ihre Arbeit am intensivsten: a)Gedruckte Lookbooks und Pressemappen b)Emails mit Anhang c)Den Pressebereich auf Websites der Unternehmen?
Also wir nutzen hauptsächlich zwei Dinge. Die Lookbooks die wir zugesendet bekommen, werden natürlich gesammelt, damit sie griffbereit sind. Bildmaterial und Freisteller werden von den CDs auf unseren Server geladen und geordnet Die Pressebereiche auf Websites nutzen wir eigentlich nur wenn wir etwas ganz bestimmtes suchen und genau wissen, dass wir es bei einer bestimmten Agentur gesehen haben.

Nutzen Sie auch Social Media-Tools für Ihre Arbeit?
Wir nutzen Facebook sehr stark für unsere Fans und sind dort sehr aktiv. Außerdem haben wir eigene Videos auf joy.de. Mit Twitter haben wir mal angefangen aber es war leider zu marginal.

Ist Ihnen in Bezug auf das Verhältnis von Medien zu Pressestellen, im Laufe Ihrer Karriere eine Veränderung der Branche aufgefallen?
Es fällt besonders auf das der Onlinebereich immer wichtiger wird. Auch Apps und Tablet PCs bieten heute ganz neue Möglichkeiten. Im Bezug auf die Arbeit mit PR Agenturen hat sich die Arbeit in den letzten Jahren durch das Internet sehr vereinfacht. Jeder kann Dropbox verwenden- das ist eine wahnsinnige Erleichterung.

Wie wichtig schätzen Sie das Medium Joy, für die Beziehung zu Fashion PR Agenturen ein?
Die Joy ist natürlich in Deutschland sehr bekannt und etabliert. Bisher gab es keine Probleme Produkte zu erhalten.

Nachgefragt bei Oliver Rauh, HYPE MAGAZINE

Fashion Director, Stylist, Modeberater- Oliver Rauh (46) war bereits während seines 
BWL Studiums Pressechef der Bendel Gruppe; übernahm mit 23 die Marketing- 
Leitung und produzierte die ersten Kampagnen die in Titeln wie Vogue und Elle zu sehen waren. Nach 
seinem Ausstieg als Advertising Director bei Hugo Boss war er auf Agenturseite als Creative Director tätig, bevor er im Zeitschriftenbusiness erfolgreich als erster Modechef der QVEST startete….heute ist er neben HYPE als freier 
Redakteur bei diversen internationalen Magazinen und Unternehmen der Mann für Stil und macht sich zwischen Paris und München einen 
Namen als Fotograf.

Wie entscheiden Sie, welche Produkte im Heft veröffentlicht werden?
In den Modestrecken geht es natürlich erst einmal um den optimalen Look für die Story die man erzählen möchte. Dennoch versuchen wir Anzeigenkunden beziehungsweise potentielle Neukunden zu integrieren.

 Woher wissen Sie, was zu den HYPE-Lesern passt?
Die HYPE-Leser oder Leserin suchen und finden uns und wir haben den HYPE Look festgelegt.

Orientieren Sie sich an Veröffentlichungen in anderen Medien?
Eher nicht. Man nutzt natürlich Ausrisse als Moods und Inspiration für Haare und Make-up oder Posing.

Lesen Sie die Fachpresse (Textilwirtschaft & co.) um sich zu informieren?
Nein. Dafür gibt es den online Kressreport und nicht zu vergessen, Lookbooks und Pressetage. Die Textilwirtschaft hat eine ganz andere Herangehensweise.

Was sollte ein PR-Verantwortlicher besser nicht tun, weil es Sie stört?
Besonders störend ist es wenn man eine bestimmte Kollektion für ein Fotoshooting anfragt und trotzdem einfach viel mehr zugeschickt bekommt als für uns relevant ist. Das ist für keine Seite hilfreich.

Und was hingegen ist ein guter Service, der die Wahrscheinlichkeit eines Abdrucks erhöht?
Ein sehr guter Service von PR- Agenturen ist zum Bespiel, dass sofern ein Wunschlook nicht vorhanden ist eine gezielt ausgesuchte Alternative bereitgestellt wird. 
Außerdem ist es sehr angenehm wenn Frachtbriefnummern weitergegeben werden und man bei laufenden Anfragen zu gewissen Stücken ein täglicher Status Quo durchgegeben wird.

Was nutzen Sie für Ihre Arbeit am Intensivsten: a)Gedruckte Lookbooks und Pressemappen b)Emails mit Anhang c)Den Pressebereich auf Websites der Unternehmen?
Das kommt ganz darauf an: Für Modestrecken nutze ich die gedruckten Lookbooks, für Berichte etc. eher die Pressemappen und Infomails der PR-Abteilungen.

Nutzen Sie Social Media-Tools fr Ihre Arbeit und falls ja, wie und welche?
Social Networks wie Facebook helfen heute sich zu präsentieren dennoch tendiere ich persönlich wieder zur Homepage.

Ist Ihnen im Laufe Ihrer Karriere eine Veränderung der Branche aufgefallen – in Bezug auf das Verhältnis von Medien zu Pressestellen?
Ja. Noch vor 15 Jahren war der Druck seitens der Anzeigenkunden eher gering. Anzeigen wurden gebucht, weil das Medium zum Image der Marke und zur Zielgruppe passte. Heutzutage wird bei Schaltung einer Anzeige meist auch ein gewisser Grad an redaktioneller Erwähnungen erwartet. Die journalistische Freiheit wird ein wenig eingeschränkt.

Wie wichtig schätzen Sie das Medium HYPE für die Beziehung zu Fashion PR Agenturen ein?
Das HYPE Magazine ist ja noch relativ jung und das Vertrauen in das Heft musste erst aufgebaut werden. Das Vertrauen der Agenturen zu mir war wichtig um manch große Marken schon vor einem offiziellen Listing zu bekommen

Nachgefragt bei Manuela Schedel, BRAVO GiRL!

Moderedakteurin, Stylistin, Produzentin – mit 37 Jahren kann die Münchenerin auf fast 15 Jahre Berufserfahrung zurückgreifen. Nach dem Abitur arbeitete sie im Produktionsmanagement bei Rena Lange, war Modeassistent bei Attic Futura/Sugar und dem Bauer Verlag.

Frau Schedel, wie entscheiden Sie, welche Produkte im Heft veröffentlich werden?
Das ist natürlich themenabhängig. Aber grundsätzlich müssen die Produkte neu, cool und zielgruppenaffin sein. Wir haben eine sehr junge Leserin also ist der Preis wichtig. Je günstiger desto besser. Außerdem müssen sie einen Starbezug haben und wir versuchen so viele unterschiedliche Labels wie möglich mit einzubringen.

Was genau passt zu dieser Leserin?
Unsere Leserin heißt Anna und ist 14 Jahre alt. Sie ist keine Trendsetterin aber natürlich an Mode interessiert. Sie will nicht wissen was im Moment in Paris auf den Laufstegen gezeigt wird. Damit hat sie nichts zu tun. Wichtig ist für sie was Selena Gomez und Taylor Swift oder andere Stars tragen.

Haben Sie eine besondere Verantwortung, für die Produkte in Ihrem Magazin, gegenüber Anna?
Auf jeden Fall. Aber wir wollen nicht mit dem erhobenen Zeigefinger auf unsere Leserin zugehen. Wir sind eher eine etwas ältere. coole Freundin, die mit Erfahrung und Kompetenz glänzt. Es geht nicht um. „Lass das lieber sein“. Wir geben Tipps und den Ansporn etwas auszuprobieren.

Orientieren Sie sich an Veröffentlichungen in anderen Medien?
Klar beobachtet man was die Konkurrenz macht. Nicht nur in Deutschland, sondern auch was im Ausland aktuell im kommen und gehen ist. Allerdings versuchen wir in der BRAVO GiRL! unserer Leserin einen gewissen Mehrwert zu bieten, den sie vielleicht anderswo nicht findet. Es geht bei uns nicht um einen simplen Trend wie „Weiß“. Es hat immer einen Servicecharakter.

Lesen Sie die Fachpresse (Textilwirtschaft & co.) um sich zu informieren?
Wenig. Natürlich weiß ich was in der TW steht und es fließt auch indirekt mit ein. Aber für unsere Leserinnen ist es nicht interessant. Wenn ein Trend nicht an einem Star zu sehen ist, findet er für sie nicht statt.

Was sollte ein PR-Verantwortlicher besser nicht tun, weil es Sie stört?
Diese Frage habe ich bereits erwartet (lacht). Ich habe mir schon Gedanken gemacht. Besonders störend finde ich wenn eine Agentur ihre Kontakte nicht aktualisiert. Es gehört einfach dazu, gerade in einer Branche mit einer so hohen Fluktuation, das ein neuer Ansprechpartner sich kurz vorstellt. Bei uns ganz speziell stört es sehr wenn zwar Bildmaterial von den Agenturen kommt aber keine Preisliste. Das kostet sehr viel Zeit und Nerven.

Und was hingegen ist ein guter Service, der die Wahrscheinlichkeit eines Abdrucks erhöht?
Das Produkt muss passen. Das ist das wichtigste. Es schadet allerdings auch nicht wenn die Aufbereitung, also Bildmaterial und ähnliches einfach gut ist. Besonders interessant sind die Produkte die uns exklusiv angeboten werden.

Was nutzen Sie für Ihre Arbeit am Intensivsten: a)Gedruckte Lookbooks und Pressemappen b)Emails mit Anhang c)Den Pressebereich auf Websites der Unternehmen?
Ich persönlich bevorzuge es zu Beginn der Saison das komplette Bildmaterial sprich Freisteller oder Stils auf CD zu erhalten. Ich verwalte die Daten dann am liebsten selbst auf meinem Computer und meinem eigenen System. Bei den Pressebereichen ist es leider so, dass man viel zu viele Zugänge und Passwörter hat. Oft fehlt mir die Zeit mich jedes Mal einzuloggen und auf die Suche zu begeben.

Nutzen Sie Social Media-Tools für Ihre Arbeit und falls ja, wie und welche?
Also die Bravo Girl hat natürlich eine eigene Facebookseite und einen Twitter-Account. Allerdings wird diese von unserer Textchefin betreut. Wir arbeiten hauptsächlich mit Laienmodels. Ich nutze Facebook um mich mit ihnen zu vernetzen.

Ist Ihnen im Laufe Ihrer Karriere eine Veränderung der Branche aufgefallen – in Bezug auf das Verhältnis von Medien zu Pressestellen?
Da hat sich so einiges verändert. Früher hat man von den Agenturen noch Dias bekommen. Aber meistens hat man ein Muster bestellt und es dann selbst fotografiert. Heute schreibt man eine Mail oder ruft an und man bekommt alles was man braucht. Das ist sehr positiv.

Wie wichtig schätzen Sie das Medium, für welches Sie arbeiten, für die Beziehung zu PR Agenturen ein?
Das kommt ganz darauf an. Wenn es um Produkte geht, die sowohl für uns als auch für klassische Frauenmagazin interessant sind, werden diese leider oft bevorzugt. Da stehen wir auf dem Abstellgleis. Ganz neue Labels hingegen kommen immer wieder zu uns und freuen sich über eine Veröffentlichung.

Wie wichtig ist eine persönliche Beziehung zu den PR-Verantwortlichen für Ihre Arbeit?
Bei manchen Agenturen kennt man sich natürlich mit den Jahren. Man ist nicht unbedingt direkt befreundet aber es ist ein sehr angenehmes Arbeiten. Viele Abläufe gehen schneller als bei neuen Agenturen.